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Das Ende der Gerechtigkeit
Jens Gnisa. Unter Mitarbeit von Petra Thorbrietz
Wir leben in einem Rechtsstaat. Doch tun wir das wirklich? Eklatante Schwächen des Ausländerrechts; nicht vollstreckte Haftbefehle; nicht geahndeter Steuerbetrug: Immer häufiger verstehen die Bürger das Recht nicht mehr – in Deutschland, Österreich und der Schweiz, überall in Europa. Sie fragen: Gibt es noch Gerechtigkeit? Das fragen sich andererseits auch Richter, Staats- und Rechtsanwälte oder sogar einfache Justizangestellte. Sie bekommen nicht selten Hassmails und Todesdrohungen, weil sie tun, was zu ihren Aufgaben gehört: Urteile sprechen, Ansprüche vertreten, Recht und Gesetz Geltung verschaffen. Können sie es bald schon niemandem mehr recht machen? Und was bedeutet das dann? Unterlegt mit harten Fakten und in anschaulichen, oft kaum glaublichen Geschichten aus dem Justizalltag beschreibt Jens Gnisa eine schleichende Erosion des Justizsystems, die sich immer deutlicher zeigt. Er geht den vielschichtigen Ursachen einer Entwicklung auf den Grund, die nur allzu oft verdrängt wird.
Verlag Herder, Freiburg ; Basel ; Wien 2017
Sachliteratur
Politik & Zeitgeschehen / Bren - Freihandbestand Stadtbibliothek
Entliehen bis 12.12.2017
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